Studierende im Austausch: Viele kreative Ideen für das gemeinschaftliche Miteinander im künftigen York-Quartier haben Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Soziale Arbeit der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen erarbeitet.
Studierende im Austausch: Viele kreative Ideen für das gemeinschaftliche Miteinander im künftigen York-Quartier haben Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Soziale Arbeit der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen erarbeitet. © Javiindy | Photocase
03.05.2022
Kommunikation

Studierende entwickeln Planungsskizzen für das York-Quartier

Fiktive Fragestellung, realer Anlass: Das York-Quartier ist nun Grundlage eines Forschungsobjektes geworden. 20 Studierende der Masterstudiengänge Soziale Arbeit der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (Abteilung Münster) haben unter Leitung von Prof. Dr. Judith Haase in einem Methodenseminar Bausteine für einen integrierten Kinder- und Jugendhilfeplanungsprozess entwickelt.

 

Modelle erarbeitet: Auf Grundlage einer fiktiven Fragestellung haben die Studierenden ihre Vorstellungen aufgebaut.
Modelle erarbeitet: Auf Grundlage einer fiktiven Fragestellung haben die Studierenden ihre Vorstellungen aufgebaut. © Kopfkunst | Katleen Ackers

Grundlage dafür bildete ein fiktiver Beschluss der Stadt Münster: Nach dieser Annahme seien bei der Planung des York-Quartiers nicht ausreichend soziale Anforderungen berücksichtigt worden. Um das zu ändern, sollten die Prozesse in den Bereichen Integration, Migration, Bildung, demografischer Wandel, Kinderschutz und Gesundheit erweitert werden. In eine fortschreitend zu entwickelnde Planung sollten Themenbereiche wie Kinder- und Jugendhilfe, Schulentwicklung, Digitalisierung und Gleichstellung des Umweltschutzes integriert werden.

 

Die Studierenden schlüpften in die Rolle externer Berater:innen und erstellten Planungsskizzen dafür, wie das York-Quartier zu einem sozial durchmischten Ort der gesellschaftlichen Teilhabe aller Bewohner:innen werden kann. Dabei entwickelten die Studierenden beispielsweise die Idee eines Kulturcafés mit dem möglichen Standort Panzerhallen. Ihre Idee dazu: Es soll ein Ort der Begegnung für Kinder, Familien, Senior:innen, geflüchtete und bildungsferne Menschen entstehen, mit niederschwelligem Zugang und Raum für selbstverwaltete Veranstaltungen. Der Aufbau eines Netzwerkes sowie vielfältige Möglichkeiten der Bürger:innenbeteiligung  – von einem Partizipationsnetzwerk „Runder Tisch York-Quartier“ bis inklusives Gärtnern – gehören ebenfalls dazu.

 

Die gute Nachricht: Diese und ähnliche Faktoren sind in der Realität längst Teil der konkreten Planungen in den einzelnen Teilquartieren.

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